Gürtelrose ade!

Bei der Gürtelrose handelt es sich um eine Zweiterkrankung durch das Varizella-Zoster-Virus. Das Virus verursacht bei Erstkontakt, meist im Kindesalter, Varizellen (Windpocken). Nach überstandener Windpocken-Erkrankung überdauert das Virus in den Spinalganglien. Es kann im späteren Leben durch Stress jeglicher Art reaktiviert werden und dann eine Gürtelrose hervorrufen. Typisches Symptom ist ein meist einseitiger, dermatom begrenzter schmerzhafter Bläschen-Ausschlag. Auch wenn der Ausschlag abgeheilt ist, können in der betroffenen Hautregion noch Monate bis Jahre quälende Nervenschmerzen (Postherpetische Neuralgie = Postzosterschmerz) bestehen bleiben.

Risikogruppen: Ältere und Immungeschwächte

In Deutschland erkranken laut Robert -Koch-Institut (RKI) jährlich mehr als 300.000 Personen an Herpes Zoster, etwa fünf Prozent von ihnen entwickeln eine Postherpetische Neuralgie. Am häufigsten sind ältere Menschen betroffen. Patienten mit einem geschwächten Immunsystem haben ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. 

Die STIKO (ständige Impfkommission) am Robert Koch Institut empfiehlt daher die Herpes Zosterimpfung!

Totimpfstoff ab 60 Jahren, Indikationsimpfung ab 50 Jahren

In Deutschland sind zwei Impfstoffe gegen Herpes Zoster für Personen ab 50 Jahren zugelassen: Seit 2013 ein Lebendimpfstoff (Zostavax®) und seit 2019 ein Totimpfstoff (Shingrix®). Der Lebendimpfstoff wurde von der STIKO nicht mehr als federführend deklariert. Der Totimpfstoff gilt als sicher und wird nun allen Personen ab 60 Jahren zum Schutz vor Gürtelrose empfohlen. Für Menschen, die wegen einer Grundkrankheit oder Immunschwäche besonders gefährdet sind, empfiehlt die Kommission die Zoster-Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren (Indikationsimpfung).

Zweimal impfen 

Die Impfserie für den Herpes-Zoster-Totimpfstoff besteht aus zwei Impfstoffdosen, die intramuskulär im Abstand von mindestens zwei bis maximal sechs Monaten verabreicht werden. Die Wirksamkeit wird ab dem Alter von 50 Jahren mit 92 Prozent angegeben. Der Schutz nimmt mit zunehmendem Alter leicht ab, beträgt bei den über 70-Jährigen aber noch circa 90 Prozent. Der Totimpfstoff kann Lokalreaktionen wie Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle verursachen. Vorübergehende systemische Reaktionen wie Fieber, Müdigkeit, Muskel- und Kopfschmerzen treten etwa bei jeder zehnten geimpften Person auf und weisen auf eine besonders gute Immunantwort hin. 

 

Quelle: Robert Koch-Institut  17.12.2019

 

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