REISEMESSE Berlin 2017

 

ITB 2017: SÜDAMERIKA

In den letzten Jahren haben ökonomisches Wachstum und geistige Sicherheit die Lebensverhältnisse in vielen Ländern Süd- und Mittelamerikas enorm verbessert.
Auch bei Touristen jeder Altersklasse wird die Region deshalb zunehmend beliebter:
Einer aktuellen Auswertung des Deutschen Reiseverbandes zufolge weisen die Länder
Süd- und Mittelamerikas derzeit ein prozentual zweistelliges Wachstum bei Urlaubsreisen auf. Entsprechend nimmt die Nachfrage der reisemedizinischen Beratung für diese Region zu.
Das Forum startete in diesem Jahr wieder mit einem Überblick über die verschiedenen Destinationen, Reisearten und Risiken in Lateinamerika.
Nach wie vor ist die Gefahr durch Zika derzeit ein zentrales Thema in der reisemedizinischen Beratung von Reisenden in diese Region.
Auch das Chikungunya- und Dengue Virus hat sich dort in den letzten Jahren rasant ausgebreitet. Das Forum beleuchtete die aktuelle Situation bei den Arboviren.
Ein weiterer Vortrag befasste sich mit Chagas und dem Deutschen Chagas Projekt. Die Parasitose ist fast ausschließlich in Lateinamerika verbreitet, wird aber zunehmend auch in den USA und nach Europa importiert.
Medizinische Höhenaspekte von Höhenaufenthalten in den Anden, die Entwicklung des Gesundheitssystems in Venezuela sowie Fallbeispiele erkrankter Reiserückkehrer aus Südamerika rundeten das Themenspektrum zum Schwerpunkt „Reisen nach Südamerika“ ab. Im Rahmen einer Plenumsdiskussion thematisierten wir am Ende des ersten Kongresstages die Akutbehandlung und Prävention des Reisedurchfalls, ehe wir am zweiten Tag den Blick auf die globale Situation erweiterten: Wie entwickelt sich die Weltseuchenlage? Was gibt es Neues bei Impfstoffen und der Malariaprophylaxe?

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